Die Gefahrendynamik im alpinen Raum verändert sich grundlegend – u.a. durch den fortschreitenden Klimawandel und entsprechend steigende Temperaturen, durch das Auftauen des Permafrosts, durch den Rückgang der Gletscher und veränderte Niederschlagsmuster. Das war eine der Kernaussagen beim DRR Stammtisch Webinar am 25.2.2026 rund um Lawinen- und Gletschergefahren, das Forschende, Katastrophenschutzexpert:innen und weitere Interessierte aus ganz Europa zu einer aufschlussreichen Diskussion zusammenbrachte.
Die beiden Speaker Andrea Fischer (Institut für Interdisziplinäre Gebirgsforschung, Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW) und Jan-Thomas Fischer (Abteilung Naturgefahren, Bundesforschungszentrum für Wald (BFW) behandelten u.a. folgende Themen:
- Risikobewertung unter veränderten Ausgangsbedingungen
- Grenzen aktueller Modelle bei beispiellosen Extremereignissen
- Monitoringstrategien zur Erkennung rascher Veränderungen
- Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Forschung, Monitoringinstitutionen und Behörden
Herzlichen Dank an unsere Referenten sowie dem Moderationsteam aus der DCNA-Arbeitsgruppe Massenbewegungen (Christian Zangerl, Universität für Bodenkultur Wien, und Barbara Schneider-Muntau, Universität Innsbruck) für ihre wertvollen Beiträge. Allen Teilnehmenden danken wir für das Interesse und die anregende Diskussion!
Falls Sie die Live-Session verpasst haben oder das Webinar noch einmal ansehen möchten, können Sie sich die Aufzeichnung hier ansehen.
Die DRR-Stammtischreihe stärkt den europäischen Austausch zu Katastrophenvorsorge und Resilienz. Sie wird gemeinsam mit der Association française pour la prévention des catastrophes naturelles et technologiques (AFPCNT, Frankreich), der Nationalen Plattform Naturgefahren PLANAT (Schweiz) und dem Deutschen Komitee Katastrophenvorsorge (DKKV, Deutschland) organisiert.


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