Anfang der Woche begrüßten Vertreter:innen von DCNA und BOKU Prof. Hirokazu Tatano in Wien – er ist Generalsekretär der Global Alliance of Disaster Research Institutes (GADRI) und Professor am Institut für Katastrophenprävention (Universität Kyoto). Ziel des Treffens war es, den Austausch zu fördern und die Zusammenarbeit zwischen GADRI, DCNA, der Universität Kyoto und zahlreichen Instituten der BOKU zu stärken sowie die mögliche Ausrichtung des 9. GADRI-Global Summit an der BOKU zu diskutieren.
Nach einem ersten Austausch mit BOKU-Vizerektor Christoph Pfeifer, Prof. Christian Scheidl (Institut für Alpine Naturgefahren, IAN), Lisa Kargl (BOKU International Relations), René Kastner (DCNA) und Dr. Muneta Yokomatsu (International Institute for Applied Systems Analysis, IIASA) präsentierte Prof. Tatano die Ziele, Struktur und Aktivitäten von GADRI seit dessen Gründung im Jahr 2015. GADRI ist ein „network of networks“, das sich an den Organisationswerten der Katastrophenvorsorge orientiert und alle zwei Jahre ein Global Summit veranstaltet. Das nächste Event dieser Art ist für März 2027 an der Universität Kyoto geplant.
Anschließend fand ein Austausch mit dem IAN, dem Institut für Ingenieurbiologie und Landschaftsbau, dem Institut für Raumplanung, Umweltplanung und Bodenordnung sowie der Wildbach- und Lawinenverbauung (WLV) statt. Darüber hinaus stellte unser Geschäftsführer Christian Resch das DCNA-Netzwerk, seine Aktivitäten, Veranstaltungen und das Young Scientists-Nachwuchsförderprogramm vor. Außerdem wurden Möglichkeiten für eine weitere Zusammenarbeit, wie beispielsweise gemeinsame Projekte, erörtert.
Der Besuch endete mit einer Präsentation und einer Führung durch das Wasserbaulabor der BOKU am Stadtrand von Wien. Mit einer Durchflussrate von 10.000 Litern pro Sekunde ohne Pumpeneinsatz nimmt das Labor eine weltweit einzigartige Stellung ein. Modellversuche im Maßstab bis zu 1:1 tragen wesentlich zum Verständnis der Flussnutzung und des Flussschutzes bei. Prof. Helmut Habersack stellte die laufenden Aktivitäten des Labors vor, anschließend führte Ass.prof. Christine Sindelar durch das 12.300 m² große Gebäude.




Vielen Dank an alle Beteiligten für diesen Austausch! Wir freuen uns darauf, die bestehenden Partnerschaften zur Unterstützung des Katastrophenschutzes weiter zu stärken!

