Schlagwort: CHEMATUN

  • Wasserstoff-Freisetzung im Tunnel: Versuchswoche bei CHEMATUN

    Wasserstoff-Freisetzung im Tunnel: Versuchswoche bei CHEMATUN

    Eine intensive erste Versuchswoche liegt hinter dem Projektteam von CHEMATUN. Erstmals wurden im Rahmen der Großversuche am Zentrum am Berg (ZaB) Freisetzungsversuche mit Wasserstoff erfolgreich durchgeführt.

    Wasserstoff stellt aufgrund seiner besonderen physikalischen Eigenschaften und seines Brand- und Explosionsverhaltens ganz eigene Anforderungen an die Versuchsdurchführung, Messtechnik und Sicherheit. Umso erfreulicher ist es, dass das im Rahmen des Projekts entwickelte Sicherheitskonzept erfolgreich umgesetzt werden konnte und die Versuche kontrolliert, strukturiert und unfallfrei durchgeführt wurden.

    Im Fokus standen dabei zentrale Fragestellungen zur Ausbreitung von Wasserstoff in Tunnelanlagen sowie zum Einfluss unterschiedlicher Lüftungssituationen. Die ersten Daten liefern bereits wertvolle Einblicke und bilden eine wichtige Grundlage für die weitere wissenschaftliche Auswertung.

    In CHEMATUN befassen sich die Forscherinnen und Forscher mit dem Thema Tunnelsicherheit. Während für Brände in Tunnelanlagen meist detaillierte Sicherheitskonzepte existieren, fehlen vergleichbare Erkenntnisse für den Fall, dass sich chemische Gefahrenstoffe freisetzen. CHEMATUN schließt diese Lücke und untersucht, wie sich Leicht-, Neutral- und Schwergase untertage ausbreiten und welchen Einfluss Lüftungskonzepte auf diese Verteilung haben. Außerdem werden Grundlagen für Einsatzpläne und -konzepte rund um Gefahrenstoffe in untertägiger Infrastruktur erarbeitet. Mehr zum Projekt >

  • Gefahrenstoff-Einsätze in Tunneln: Blaulicht-Artikel zu CHEMATUN

    Gefahrenstoff-Einsätze in Tunneln: Blaulicht-Artikel zu CHEMATUN

    Wie breiten sich Gefahrenstoffe wie etwa Gase in Tunneln aus und wie können Einsatzkräfte diesen Herausforderungen gerecht werden? Damit befasst sich ein Artikel in der neuen Ausgabe des Feuerwehr-Magazins „Blaulicht“. Denn während für Brände umfangreiche Erfahrungen aus realen Ereignissen, Versuchen und Übungen existieren, besteht bei Gefahrstofffreisetzungen eine kritische Wissenslücke. Das von der Montanuniversität Leoben geleitete KIRAS-Projekt CHEMATUN setzt genau hier an und untersucht das Ausbreitungsverhalten chemischer Substanzen in Tunnelanlagen und den Einfluss unterschiedlicher Lüftungskonzepte auf die Gefahrenabwehr. Welchen Mehrwert das Projekt konkret schafft, das beschreiben Katja Hüttenbrenner und Projektleiter Robert Galler in diesem Beitrag.

    Den vollen Artikel der aktuellen Blaulicht-Ausgabe sowie alle weiteren Ausgaben finden Sie hier >